Bayern

Was geht eigentlich in Bayern vor?

Ursula Kaiserin, Rübenkoppel 1, 23564 Lübeck

An den

Bayrischen Rundfunk

80300 München

 

 

Deutschland, Lübeck, Donnerstag, 19. Dezember 2002

Dieses Schreiben ist bereits mehr als 12 Jahre alt, aber bezüglich des überdimensionalen Knüppels meiner Person stirbt die Hoffnung zuallerletzt!

*Ausdruck verbessert* 2015 

Verteiler weltweit an alle TV- und Rundfunkanstalten

Please, let this letter be translated in many languages and be handed over to the right places.

Sehr geehrte Herrschaften!

Heute ist ja wieder Donnerstag, den Ihre Kaiserin besser nicht versäumen sollte, da Sie und Ihresgleichen doch recht verdrehte und überzogene Menschen geworden sind.

Gestern, am Mittwoch, 18. Dezember 2002, hat meine Person über den CNN-Sender einen Afrikaner, Herrn K. Kaunda, gehört und gesehen, welcher die African Union vertritt.

Diesen Herrn wird Ihre Kaiserin vermutlich anschreiben und ihn mit einer sehr großen Verantwortung belasten müssen, da er nach Meinung meiner Person dafür geeignet zu sein scheint.

Auch dieses Schreiben wird er lesen und verstehen müssen, damit kein unnötiger Hass und Streit aufkommen kann.

Kurz nach dem gezeigten Interview mit Herrn Kaunda hat meine Person den Bayrischen Rundfunk angeschaltet und war ja ganz entzückt von der Sendung “Schubecks“, und zwar so entzückt, dass nun sämtliche Gesellschaftsanalytiker aufgefordert sind, genau diese gestrige Sendung mit Carolin Reiber und Alfons Schubeck anzusehen und nach bestem Wissen zu analysieren.

Meine Person fordert nun ein schriftliches Gutachten von geschulten als auch von ungeschulten Leuten genau über diese Sendung, da diese fast alles beinhaltete, was Ihre Kaiserin Ihnen noch austreiben lassen muss.

Sie haben nun das aller letzte Mal ungestraft solch eine Show in Verbindung mit Nahrungsmitteln und Kochkünsten vorgestellt, wozu auch die dazugehörigen Kochbücher gehören, welche langsam aber sicher aus dem Verkehr zu ziehen sind; es hätte nur noch gefehlt, dass Sie aus dem Erlös der Kochrezepte und Kochbücher einen Euro für die guten Zwecke deklarieren wollten!

Was ist eigentlich bei Ihnen in Bayern passiert; was ist in Ihnen vorgegangen, indem sich Menschen finden, die solch ein überzogenes Fressgelage arrangieren und der Meinung zu sein scheinen, den Zuschauern eine majestätisch gedeckte Tafel vorzeigen zu müssen, mit allem was dazugehört.

Meine Person darf davon ausgehen, dass die beiden Darsteller zu dieser Sendung stehen werden und hofft auch, dass ein Einverständnis für das weltweite Zeigen dieser Show gegeben wird.

Beide Darsteller wollten berühmt werden und nun kann dieser Wunsch sinnvoll erfüllt werden.

Das Gleiche dürfen Sie auch von Ihrer Kaiserin erwarten, wenn auch der Wunsch, berühmt sein zu wollen, kein Wunsch, sondern eine Pflicht Ihrer Kaiserin ist.

Nun wird durch die gleichen angewendeten Mittel der TV meine Person darauf bestehen, genau diese Sendung von geschulten Leuten öffentlich zu kommentieren, indem diese Art von Sendungen wiederholt werden sollten, wobei auch ein Alfred Bioleck mithalten kann, denn wenn Sie schon für Fürsten Pasteten und gefüllte Leckerbissen kreieren, dann dürfen Sie sich nicht wundern, dass sich eines Tages eine wahre Fürstin zu Wort meldet!

Haben Sie in Bayern keinen Pfarrer, der Sie und Ihresgleichen einmal zurechtgewiesen hat oder lachen Sie nur noch darüber, wenn ein Geistlicher Ihre Sendung moniert?

Was haben Sie in Bayern eigentlich mit Ihrer Geistlichkeit angestellt?

Haben diese Geistlichen vielleicht die Realität als ein Schlaraffenland entdeckt oder was ist da eigentlich los bei Ihnen?

Sie, so wie alle anderen ebenfalls, werden noch auf Knien dafür danken lernen, dass Sie etwas zu Essen bekommen; dann wird Ihnen das Manschen und Panschen mit Ihren Elektromixern und das Spielen mit den Nahrungsmitteln noch vergehen, so hofft es meine Person und wird bemüht sein, Sorge dafür zu tragen.

Leider sieht die Realität so aus, dass Ihnen scheinbar nur noch ein einziger Mensch die Leviten zu lesen vermag; wie ist dieses Verhältnis nur möglich geworden?

Haben Sie keine älteren Persönlichkeiten mehr vorzuweisen, die auf Sie und Ihresgleichen achten, Sie ermahnen und Sie in die normalen Schranken verweisen?

Möchte sich die Geistlichkeit nicht mit Ihnen belasten und lässt sie es lieber zu, dass ein Millionenpublikum und viele Leser sich diese aufgezeigten Künste aneignen, um Gäste bei entsprechend gedeckter Tafel fürstlich zu verwöhnen und auch in der Lage sind, die Essensreste richtig zu entsorgen?

Da Sie und Ihresgleichen ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, den Ernst dieses Schreibens zu erkennen und die Realität nicht richtig beurteilen können, werden wir nun auch gemeinsam die Sache und den Auftrag des Herrn, den viele von Ihnen noch im Hinterkopf haben werden, auf eine möglichst lustige Art und Weise lösen, jedenfalls in Fällen, wo es machbar ist.

Ihre Kaiserin hofft sehr, dass bei einer der nächsten Sendungen dieser Art und Weise der Knüppel meiner Person aktiv wird, sodass eine Live-Sendung durch diese Aktivität immer mit dem Risiko verbunden sein sollte, eine echte Lachnummer zu werden.

Natürlich ist meiner Person klar, dass Sie eigentlich etwas ganz besonders Schönes für Interessierte zeigen und auch vorstellen wollten und auch, wie in höflichster Form Gäste zu bewirten sind.

Sie hätten aber wirklich überlegen müssen, ob es legitim ist,  Menschen in dieser Form zu animieren, wenn gleichzeitig ein anderer Mensch beispielsweise ein Stück trockenes Brot essen und abgestandenes Wasser trinken muss.

Sollten wir alle in einem Schlaraffenland leben, wo kein Mensch Hunger und Elend kennt, dann dürften wir Menschen uns an solch eine fürstliche Tafel setzen und die Arbeitskraft und Ideen, die in solch einer Zubereitung enthalten sind, aufessen, Sie erkrankten, verdrehten ..….., Sie!

Übrigens ist meiner Person Ihr Kardinal aus München bekannt; auch er trägt die Verantwortung für solch eine Schweinerei und genau aus diesem Grunde werden Sie ihm bitte dieses Schreiben überbringen.

Kaiserin 

Lübeck, 22. April 2010

Scheinbar haben die Ohrfeigen von Bischof Mixa nicht gefruchtet, da ihm nun wahrscheinlich ein Strick daraus gedreht wird, dass er anstatt ein Kind erziehen und es vor sich selbst schützen zu wollen, die Zeche für Misshandlungen und Unterschlagungen von Geldern zahlen soll, Sie bedauernswerter Schweinestall!